agw fake

„… … Der „Report des Club of Rome“ prophezeite die unmittelbar bevorstehende Erschöpfung nicht erneuerbarer Ressourcen. Kupfer würde in 36 Jahren ausgehen, Gold in 11 Jahren, Blei in 26 Jahren, Quecksilber in 13 Jahren, Zinn und Zink jeweils in 17 bzw. 23 Jahren. Allerdings ist dies nicht eingetreten. Auch Öl, welches dem Bericht zufolge in nur 31 Jahren alle sein sollte, wird immer noch erzeugt. Fazit: Der Report hat offensichtlich das Potential der Technologie erheblich unterschätzt. Aber die Medien waren ihm verfallen. Die niederländische Qualitätszeitung NRC Handelsblad beispielsweise berichtete über den Report unter der Schlagzeile „Katastrophen bedrohen die Welt“ (31. August 1971).

Der Bericht der Mansholt-Kommission hatte gleichermaßen wenig Auswirkungen, weil am Eröffnungstag der Sitzung des niederländischen Parlaments im Jahre 1974 der Finanzminister Wim Duisenberg (PvdA) die Bevölkerung aufgerufen hatte, mehr zu kaufen, um die Wirtschaft zu erhalten. Und die „neue internationale Wirtschaftsordnung“, das „Baby“ seines Parteigenossen Jan Pronk, Minister für Entwicklungshilfe, ging unrühmlich den Bach hinunter und musste der „neuen nationalen wirtschaftlichen Unordnung“ Platz machen.

Ein Jahrzehnt später wurden wir in Alarm versetzt, weil der Boden unter den sterbenden Wäldern in Deutschland schwer versauert sei. Man glaubte, dass dies auch in anderen Gebieten von Europa geschehen würde. Diese Furcht wurde befeuert durch die emotionale Bindung der Deutschen mit ihren Wäldern. „Das große Waldsterben“ führte zu Panik, welche auch die Niederlande erreichte. Die RIVM (National Agency for Public Health and Environment) und das Umweltministerium behaupteten, dass große Waldgebiete schon nicht mehr zu retten waren. Aber zu einem „ökologischen Hiroshima“ war es nie gekommen. Wir wissen heute, dass die Wälder im Erzgebirge extrem hohen SO2-Konzentrationen ausgesetzt waren. Die Bäume schienen jedoch kaum durch die Versauerung gelitten zu haben. Wie auch immer, derzeit sind sie in einem besseren Zustand denn je.

Viele Untergangsszenarien waren im Umlauf und wurden nachdrücklich von den Medien propagiert. Ein paar davon möchte ich erwähnen. (1) Eine globale Hungersnot war unvermeidlich. (2) Eine Krebs-Epidemie infolge von Pestiziden würde unser Leben verkürzen. (3) Wüsten würden sich mit 2 Meilen pro Jahr ausdehnen. (4) Computer-Netzwerke würden zusammenbrechen wegen des Jahrtausendwechsel-Effektes. (5) Der Rinderwahnsinn würde hunderttausende Menschen töten. (6) Die Nanotechnologie würde außer Kontrolle geraten. (7) Die Gletscher würden verschwinden (obwohl über die Hälfte ihres Rückzugs bereits vor dem Jahr 1950 stattgefunden hatte). All dies ist nicht eingetreten.

Das UNEP (United Nations Environment Programme) prophezeite im Jahre 2003, dass es bis zum Jahr 2010 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben werde. Im Jahre 2010 nahm diese Organisation diese Prophezeiung zurück. Vor zehn Jahren prophezeite Al Gore in dem Film „An Inconvenient Truth“, dass wir innerhalb von zehn Jahren einen ,Point of no return‘ erreicht haben würden. Aber die von der großen Mehrheit der Modelle projizierte globale Erwärmung ging weit über den tatsächlich gemessenen Temperaturanstieg hinaus.

Warum haben so viele Intellektuelle Freude an der Prophezeiung von Katastrophen? Hinsichtlich der Wissenschaftler ist der Grund eindeutig: Wer von ihnen eine Katastrophe prophezeit, wird Forschungsgelder erhalten für Forschungen, wie man eine solche Katastrophe vermeiden kann. Der International Energy Agency IEA zufolge werden wir während der nächsten 25 Jahre 2,3 Billionen Euro ausgeben, um die globale Temperatur um weniger als 0,02°C sinken zu lassen. … …“

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/01/24/frits-bolkestein-intellektuelle-und-klima-alarmismus/

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